Buchteln

Das Wienerische ist ein weicher, melodischer Dialekt, der zu Verniedlichungen sowie Übertreibungen neigt und bei dem manche Begriffe zwei Eigenschaften besitzen. Der Begriff „Wuchtel“ hat zum Beispiel gleich mehrere Bedeutungen. Einerseits kann damit der Fußball gemeint sein, eine scherzhafte Bemerkung oder auch ein Germteiggebäck aus der böhmischen Küche (auch unter Buchtel bekannt). Mit Fußball habe ich ja eher weniger am Hut, scherzhafte Bemerkungen liegen mir da schon eher, aber Süßspeisen aus Germteig liebe ich!

Schon der Duft, den der warme Germteig im ganzen Haus verströmt, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Besonders wenn es draußen regnet und stürmt, nehme ich mir gerne die Zeit für die Zubereitung besonderer Leckereien. Buchteln sind ein wahres Slow Food und werden erst durch den Faktor Zeit richtig gut. Je länger der Germteig rasten kann, desto flauschiger wird das Ergebnis – gut Ding braucht eben Weile.

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Apfel-Zwetschken-Tarte

Langsam aber sicher kehrt der Herbst ins Land. Die „goldene Jahreszeit“ färbt nicht nur die Blätter bunt, sie schenkt uns auch eine breite Palette an heimischen Köstlichkeiten. Neben Kürbis und roten Rüben haben jetzt auch Äpfel und Zwetschken Saison. Diese beiden Obstsorten harmonieren perfekt miteinander. Deshalb habe ich sie auch gleich gemeinsam in Mürbteig gesteckt und diese herbstliche Tarte daraus gezaubert.

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Zwetschkenkuchen mit Mohn

Wenn die Zwetschken mit ihrer violetten Farbe von den Bäumen lachen, geht der Hochsommer langsam zu Ende. Die Tage werden schon merklich kürzer und die Abende wieder kühler. Da sollte man die Sonnenstrahlen in vollen Zügen genießen und nicht unnötige Zeit in der Küche verbringen. Deshalb habe ich heute für euch ein schnelles und einfaches Kuchenrezept. Schließlich wollen wir auch im Spätsommer nicht auf Süßes am Kaffeetisch verzichten. Die Hauptrollen spielen ein altbekanntes Traumpaar – Zwetschke und Mohn!

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Torta Caprese al limone

Die Torta Caprese ist ein traditioneller italienischer Kuchen aus Schokolade und Mandeln, der seinen Ursprung auf der italienischen Insel Capri findet. Zur Entstehung dieses Kuchens gibt es unzählige Geschichten. Eine Legende sagt, dass in den 1920er Jahren ein Koch für amerikanische Mafiosis aus dem Kreis um Al Capone eine Torte backen sollte und bei der Zubereitung das Mehl vergessen hatte. Zu seinem Glück war das Resultat aber so köstlich, dass daraus dieser Klassiker entstand. Da kein Mehl darin enthalten ist, eignet sich diese Torte auch für Personen die an Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie leiden. Mit weißer Schokolade, Mandeln, Zitronen und etwas Limoncello zubereitet, erhält man eine sommerliche Variante und füllt sich beinahe wie in einem Cafè auf Capri – la dolce vita!

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Pomeranzen-Schokolade-Muffins

Vor einiger Zeit habe ich Pomeranzen (auch Bitterorangen oder Sevilla-Orangen genannt) aus dem Schloßgarten Schönbrunn zu Marmelade eingekocht. Dieser leicht herbe Fruchtaufstrich schmeckt nicht nur zum Frühstück auf Toastbrot köstlich, er kann auch wunderbar zum Kochen und Backen verwendet werden. Mein absoluter Geheimtipp sind diese Muffins, denn wer kann schon zur Kombination von Schokolade und Zitrus-Marmelade Nein sagen?

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Topfen-Heidelbeer-Strudel

Das älteste überlieferte Strudel-Rezept stammt aus dem Jahr 1696. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Strudel aus der österreichischen Mehlspeisküche nicht mehr wegzudenken ist. Für den Teig werden je nach Rezept gezogener Strudelteig, aber auch Topfen-, Kartoffel- oder Germteig verwendet. Auch bei der Fülle gibt es unzählige Varianten von süß (Apfel, Milchrahm, Mohn, Nuss) bis pikant (Kraut, Kartoffel, Blutwurst).

Passend zum Frühling habe ich diesmal locker leichten Topfen und Heidelbeeren in Germteig gefüllt. Dieser „geflochtene“ Strudel eignet sich auch ideal für die süße Osterjause!

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Schokolade-Preiselbeer-Torte

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Geschenke haben am Valentinstag eine lange Tradition. Der Brauch kam jedoch erst  in den 1950er Jahren aus den USA nach Österreich. Seinen Namen erhielt er vom Heiligen Valentin, Bischof von Terni, der am 14.02.269 als Märtyrer hingerichtet wurde. Valentin soll einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen haben. Damit gilt er als Stifter glücklicher Ehen und als Patron der Verliebten und Brautleute. Nach wie vor zählen Blumen und Süßigkeiten zu den beliebtesten Geschenken. Doch ich überrasche meine Liebsten gerne mit selbstgemachten Köstlichkeiten!

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Zitronenkuchen

zitronenkuchen

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Kuchen daraus!

Vor ein paar Tagen sind mir beim Einkauf einige Exemplare der Bergamot Orange in meinen Einkaufskorb gehüpft. Diese Zitrusfrucht ist etwas milder als herkömmliche Zitronen und erinnert ein wenig an Mandarinnen. Gerade jetzt im Winter versorgen uns die sauren Südfrüchte mit Vitamin C und stärken somit das Immunsystem. Im Kuchenteig versteckt, schmecken diese Vitaminbomben besonders gut!

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Preiselbeer-Törtchen

preiselbeer-toertchen

Der hohe Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen macht die Preiselbeere zu einer wahren Heilpflanze, die auch schon Hildegard von Bingen sehr zu schätzen wusste. Bei uns in Österreich werden sie nicht nur gerne als Tee oder Saft getrunken sondern sind vor allem eine beliebte Beilage zu Wild und Wiener Schnitzel. Die herben Beeren eignen sich aber auch hervorragend für Mehlspeisen. Ich habe diesmal kleine Törtchen aus Mürbteig mit diesen köstlichen Früchten gefüllt!

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Schoko-Himbeer-Torte

schoko-himbeer-torte

Wenn eine burgenländische Großfamilie einen Geburtstag feiert, kommen viele köstliche Mehlspeisen auf den Tisch. Meist zerbreche ich mir schon Tage zuvor meinen Kopf, welchen Kuchen ich mitbringen soll. Diesmal habe ich meine Lieblingszutaten in eine Torte mit Suchtfaktor verwandelt! Die Kombination aus Schokolade, Mandeln und Himbeeren kommt immer gut.

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