Rindsgulasch

Gulasch – Slow Food auf Wienerisch

Wie bei so vielen traditionellen Gerichten, hat wohl auch hier jede Familie ihr ganz eigenes, ultimatives Rezept. Zwei Faktoren sind aber für ein richtig gutes Gulasch wesentlich – das richtige Verhältnis von Fleisch und Zwiebel (1:1) und natürlich viiiiel Zeit. Das langsame Rösten der Zwiebel sorgt für die richtige Bindung und Sämigkeit. Damit das Gulasch seinen vollen Geschmack entfalten kann, sollte es vollständig auskühlen und etwas rasten. Deshalb empfehle ich es bereits am Vortag zu kochen, weil nur ein Gulasch aufgewärmt schmeckt 😉

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Tatar vom geräucherten Saibling

Valentinstag und Aschermittwoch fallen heuer beide auf den 14. Februar. Daher habe ich mir ein ganz besonderes Gericht einfallen lassen. Anstelle des klassischen Heringsalats kommt diesmal heimischer Saibling in Form eines Tatars auf unsere Teller. Für die passende Farbe sorgen die roten Rüben.

Auch meine Kolleginnen von „Genuss in rot-weiß-rot“ haben köstliche Rezepte für den Valentins/Aschermittwoch vorbereitet, schaut doch gleich vorbei:

Sina von giftigeblonde: Gebackene Karpfenfilets
Christina von The Apricot Lady: geräuchertes Forellenfilet auf Salatbett mit Oberskren
Friederike von Fliederbaum: Allerlei vom Karpfen
Maria von Das Mädel vom Land: Rauna-Mousse mit Räucherforelle & Wintersalat

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Zitronen-Thymian-Kuchen

Zitronen und Thymian mal anders!

Zitronen sind wahre Vitamin C-Bomben, die zu einer guten Immunabwehr beitragen.  Thymian wirkt krampfstillend und hilft bei Atemwegserkrankungen.

Im Sommer verwende ich diese Kombination gerne für gegrillten Fisch oder Gemüse aus dem Ofen. Diesmal habe ich dieses harmonische Paar in einen Kuchen gepackt und trotze damit den Grippeviren 🙂

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Orecchiette mit Cime di Rapa

 

Cime di Rapa oder auch Stängelkohl genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütler. Optisch erinnert er eher an Unkraut, geschmacklich aber an seinen Verwandten, den Brokkoli. Vor allem in der italienischen Region Apulien ist es ein sehr beliebtes Wintergemüse. Hierzulande ist diese Kohlart wenig verbreitet, inzwischen jedoch in gut sortierten Bio- und Wochenmärkten erhältlich. Mit Pasta, Sardellen, Kapern, Chili und Knoblauch verfeinert wird dieses unscheinbare Gemüse zum Star am Teller!

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Glücksbringer aus Germteig

Kurz vor Silvester werden überall unzählige Varianten an Glücksbringer angeboten. Besonders beliebt sind kleine Glückssymbole für die Geldbörse. Ich verschenke auch zu Silvester viel lieber Selbstgemachtes. Diese süßen Schweinchen aus Germteig sorgen bestimmt für Glück im neuen Jahr und werden bei uns zum Neujahrsfrühstück verspeist.

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Kräuter-Nudeln

Pasta-Fans aufgepasst! Nudeln selber machen ist gar nicht so schwierig, wie meist gedacht. Der Grundteig besteht aus nur 3 Zutaten – Mehl, Salz und Eier. Mit Gemüsesaft, Pesto, Pilzen, Zitronenzesten oder Kräuter verfeinert, kommt Abwechslung in den geliebten Pastateig. Mit Hilfe einer Nudelmaschine funktioniert auch die Verarbeitung ganz einfach. Pasta kann auch auf Vorrat zubereitet werden und eignet sich daher besonders gut als Geschenk aus der Küche oder als Beilage zum Festtagsbraten!

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Krampus aus Germteig

Der Krampus ist im alpenländischen Raum eine Schreckgestalt, die den Heiligen Nikolaus begleitet. Während der Nikolaus die bra­ven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft. Diese zotteligen Wesen sehen in ihren Fellkostümen und Masken mit Hörnern ganz furcht­er­re­gend aus. Die süßen Kollegen aus Germteig sind mir da viel lieber. Diese werden heuer gemeinsam mit Mandarinen und Nüssen zu Nikolo verschenkt.

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Orangen-Mandel-Cookies

Cookies – die amerikanische Antwort auf Kekse!

Perfekte Cookies müssen „chewy“, also schön weich und saftig sein. Das Grundrezept lässt sich leicht abwandeln. Je nach Lust und Laune können Nüsse, Chocolate Chips oder auch getrocknetes Obst wie Cranberries verwendet werden. Sie sind schnell und einfach zubereitet und eignen sich hübsch verpackt auch als süßes Mitbringsel. Ich verkürze mir die Wartezeit auf die ersten Weihnachtskekse mit einer Kombination aus Mandeln, weißer Schokolade und Orangenzesten!

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Kürbisrisotto mit Speck

Reis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. In China wird er bereits seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Über Spanien fand er im 15. Jahrhundert den Weg bis nach Italien. Dort entstand daraus sehr schnell ein beliebtes Nationalgericht.

Neben dem Klassiker Risotto Milanese, das durch Safran seine typische Färbung erhält, gibt es unzählige weitere Variationen. Ich verwende gerne Obst und Gemüse der Saison, somit bringen die Jahreszeiten kulinarische Abwechslung. Im Winter kommt Risotto mit Radicchio, Birne und Blauschimmelkäse auf die Teller, im Frühling gibt es Spargelrisotto mit Grill-Lachs und im Sommer koche ich gerne ein fruchtiges Pfirsich-Sommer-Risotto. Jetzt im Herbst darf Kürbis natürlich nicht fehlen. Deshalb habe ich diesmal das orange Gemüse gemeinsam mit würzigen Speck zu einem wahren Seelenschmeichler vereint.

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Buchteln

Das Wienerische ist ein weicher, melodischer Dialekt, der zu Verniedlichungen sowie Übertreibungen neigt und bei dem manche Begriffe zwei Eigenschaften besitzen. Der Begriff „Wuchtel“ hat zum Beispiel gleich mehrere Bedeutungen. Einerseits kann damit der Fußball gemeint sein, eine scherzhafte Bemerkung oder auch ein Germteiggebäck aus der böhmischen Küche (auch unter Buchtel bekannt). Mit Fußball habe ich ja eher weniger am Hut, scherzhafte Bemerkungen liegen mir da schon eher, aber Süßspeisen aus Germteig liebe ich!

Schon der Duft, den der warme Germteig im ganzen Haus verströmt, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Besonders wenn es draußen regnet und stürmt, nehme ich mir gerne die Zeit für die Zubereitung besonderer Leckereien. Buchteln sind ein wahres Slow Food und werden erst durch den Faktor Zeit richtig gut. Je länger der Germteig rasten kann, desto flauschiger wird das Ergebnis – gut Ding braucht eben Weile.

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