Topfen-Heidelbeer-Strudel

Das älteste überlieferte Strudel-Rezept stammt aus dem Jahr 1696. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Strudel aus der österreichischen Mehlspeisküche nicht mehr wegzudenken ist. Für den Teig werden je nach Rezept gezogener Strudelteig, aber auch Topfen-, Kartoffel- oder Germteig verwendet. Auch bei der Fülle gibt es unzählige Varianten von süß (Apfel, Milchrahm, Mohn, Nuss) bis pikant (Kraut, Kartoffel, Blutwurst).

Passend zum Frühling habe ich diesmal locker leichten Topfen und Heidelbeeren in Germteig gefüllt. Dieser „geflochtene“ Strudel eignet sich auch ideal für die süße Osterjause!

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Cous Cous Salat mit Fenchel und Orangen

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Wusstet ihr, dass Fenchel beinahe doppelt so viel Vitamin C wie Orangen hat? Zustäzlich versorgt er uns mit Kalzium, Magnesium, Folsäuere und Eisen. Die im Fenchel enthaltenen ätherischen Öle unterstützen den Magen und die Verdauung.

Orangen sind die perfekte kulinarische Begleitung für diese Wunderknolle. Mit etwas Cous Cous, Safran und Oliven verfeinert, wird aus diesem Traumpaar ein fruchtiger Salat, der einen Hauch Orient auf unsere Teller zaubert. Als leichte vegetarische Hauptspeise genossen oder auch als Beilage zu Fisch, liefert er uns eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe!

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Tartar vom Hering

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Der Heringschmaus hat in Österreich eine lange Tradition. Schon um 1850 wurden in Wiener Restaurants am Aschermittwoch prachtvolle Buffets mit marinierten Heringen, Karpfen, Lachs, Fischpasteten, aber auch Speisen wie Fasan, Gänseleber und Rehfilet angeboten. Heringsalate sind aber auch zu Hause sehr schnell und einfach selbst zubereitet. Eine exotische Alternative bietet dieses Tartar vom Hering!

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Schokolade-Preiselbeer-Torte

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Geschenke haben am Valentinstag eine lange Tradition. Der Brauch kam jedoch erst  in den 1950er Jahren aus den USA nach Österreich. Seinen Namen erhielt er vom Heiligen Valentin, Bischof von Terni, der am 14.02.269 als Märtyrer hingerichtet wurde. Valentin soll einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen haben. Damit gilt er als Stifter glücklicher Ehen und als Patron der Verliebten und Brautleute. Nach wie vor zählen Blumen und Süßigkeiten zu den beliebtesten Geschenken. Doch ich überrasche meine Liebsten gerne mit selbstgemachten Köstlichkeiten!

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Pomeranzenmarmelade

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Dank Katharina Seiser kam ich zu diesen seltenen Schönheiten aus dem Schlossgarten Schönbrunn. Die Früchte wachsen dort auf bis zu 180 Jahre alten Bäumen. Pomeranzen, auch Bitterorangen oder Sevilla-Orangen genannt, werden wegen  ihrer Bitterkeit nicht roh gegessen. Aus der Schale wird z.B. Likör oder auch Orangeat (eine der typischen Zutaten für den Christstollen) hergestellt. Ich habe die bitteren Früchte für diese leicht herbe, aber aromatische und von feinen Orangenschalen durchzogene englische Orangenmarmelade verwendet!

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Zitronenkuchen

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Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Kuchen daraus!

Vor ein paar Tagen sind mir beim Einkauf einige Exemplare der Bergamot Orange in meinen Einkaufskorb gehüpft. Diese Zitrusfrucht ist etwas milder als herkömmliche Zitronen und erinnert ein wenig an Mandarinnen. Gerade jetzt im Winter versorgen uns die sauren Südfrüchte mit Vitamin C und stärken somit das Immunsystem. Im Kuchenteig versteckt, schmecken diese Vitaminbomben besonders gut!

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Kürbisschaumsuppe mit Knusperspeck

kuerbissuppe

Heiße Suppen sind an kalten Wintertagen wahre Seelenwärmer, die uns schon nach dem ersten Löffel ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Cremesuppen aus saisonalen Gemüse kommen deshalb bei uns oft und gerne auf den Tisch. Diesmal habe ich für meine Gäste als Vorspeise diese Kürbissuppe mit Milchschaum und Knusperspeck zubereitet. Der würzige Speck harmoniert perfekt zum nussigen Geschmack des Kürbis.

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Glücksschweine

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Glücksbringer dürfen zu Silvester nicht fehlen! Das Glücksschwein gilt von alters her als Symbol für Fruchtbarkeit, Wohlstand und Glück. In manchen Regionen ist es daher auch Brauch, zu Neujahr einen Schweinerüssel zu essen. Mir sind da aber diese pikanten Glücksschweine viel lieber. Sie sind ganz schnell zubereitet und eignen sich perfekt als Mitbringsel zur Silvesterparty. Wir werden sie aber gemeinsam mit einem Glas Sekt als kleinen Fernseh-Snack verspeisen – weil „Dinner for one“ ist heute Pflicht!

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Orangen-Granatapfel-Punsch

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Inzwischen ist es bei uns Tradition, am Heiligabend einen Winterspaziergang zum nahegelegenen Friedhof zu unternehmen um dort die Gräber jener Verwandten zu besuchen, die nicht mehr gemeinsam mit uns dieses schöne Fest feiern können. Am Heimweg sind die Kinder jedes Jahr aufs Neue schon ganz aufgeregt. Ob schon Geschenke unter dem Weihanchtsbaum liegen? Wenn wir dann ganz verfroren in der warmen Stube ankommen, gibt es erstmal für die Kinder eine heiße Schokolade und für uns Erwachsenen diesen köstlichen Punsch. Der schmeckt übrigens gekühlt, mit etwas Sekt auch herrlich als weihnachtlicher Aperitif.

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Rumkugeln

rumkugeln

„In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.“

So beginnt ein bekanntes Kinderweihnachtslied von Rolf Zuckowski. Heute wurde meine Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt, in der auch diese Leckerei entstand. Rumkugeln dürfen bei uns zu Weihnachten am Keksteller nicht fehlen. Nett verpackt, eignet sich dieses kleine aber feine Konfekt auch hervorragend als Mitbringsel für Freunde und Familie!

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